[Papierprägung:] DER BUNDESKANZLER
9 8 6 3 - Pr.
[mit rotem Stift:] XVII)
An
den Herrn Chefredakteur der „Wiener Zeitung“
Rudolf Holzer.
Der Herr Bundespräsident hat Sie mit Entschließung vom
28. Dezember 1926 zum Chefredakteur der „Wiener Zeitung“ in
der II. Dienstklasse ernannt.
Indem ich Sie hievon mit meinen besten Glückwünschen in
Kenntnis setze, treffe ich die Veranlassung, daß Ihnen der
nunmehr gebührende Gehalt jährlicher neuntausendsiebenhundert-
siebzig Schilling 60 Groschen . . . . . . . . . (9.770 S 60 g)
und der Ortszuschlag jährlicher eintausend-
vierhundertfünfundsechzig Schilling 59 Groschen (1.465 S 59 g)
vom 1. Jänner 1927 an gegen Einstellung Ihres bisherigen Gehal-
tes, des Ortszuschlages und der Personalzulage mit Ende Dezember
d.J. aus der Kassa der „Wiener Zeitung“ vorschriftsmäßig ausbe-
zahlt wird.
In Ihren Familienzulagen tritt keine Aenderung ein.
Als Anfallstag der nächsten Gehaltsstufenvorrückung wird
der 1. Jänner 1929 in Betracht kommen.
30. Dezember 1926.
Seipel
9 8 6 3 - Pr.
[mit rotem Stift:] XVII)
An
den Herrn Chefredakteur der „Wiener Zeitung“
Rudolf Holzer.
Der Herr Bundespräsident hat Sie mit Entschließung vom
28. Dezember 1926 zum Chefredakteur der „Wiener Zeitung“ in
der II. Dienstklasse ernannt.
Indem ich Sie hievon mit meinen besten Glückwünschen in
Kenntnis setze, treffe ich die Veranlassung, daß Ihnen der
nunmehr gebührende Gehalt jährlicher neuntausendsiebenhundert-
siebzig Schilling 60 Groschen . . . . . . . . . (9.770 S 60 g)
und der Ortszuschlag jährlicher eintausend-
vierhundertfünfundsechzig Schilling 59 Groschen (1.465 S 59 g)
vom 1. Jänner 1927 an gegen Einstellung Ihres bisherigen Gehal-
tes, des Ortszuschlages und der Personalzulage mit Ende Dezember
d.J. aus der Kassa der „Wiener Zeitung“ vorschriftsmäßig ausbe-
zahlt wird.
In Ihren Familienzulagen tritt keine Aenderung ein.
Als Anfallstag der nächsten Gehaltsstufenvorrückung wird
der 1. Jänner 1929 in Betracht kommen.
30. Dezember 1926.
Seipel