Sehr verehrter Herr Doktor!
Zwar weiß ich aus Ihrem eigenen Munde,
daß Sie von keinem „Literaturstreit” mehr
wissen wollen, da Sie sich davon keine Frucht
erwarten. Nichtsdestoweniger muß ich Sie
bitten, nachdem Sie gewiß von den fortge=
setzten vehementen Angriffen Eicherts gegen
„Über den Wassern” Kenntnis genommen
haben werden, auch mir einen Augenblick
lang Gehör zu schenken. Ich fühle mich persön=
lich verletzt durch die ständigen Munkeleien
Eicherts, als ob anläßlich der letzten General=
versammlung der Leo=Gesellschaft von mir
Zwar weiß ich aus Ihrem eigenen Munde,
daß Sie von keinem „Literaturstreit” mehr
wissen wollen, da Sie sich davon keine Frucht
erwarten. Nichtsdestoweniger muß ich Sie
bitten, nachdem Sie gewiß von den fortge=
setzten vehementen Angriffen Eicherts gegen
„Über den Wassern” Kenntnis genommen
haben werden, auch mir einen Augenblick
lang Gehör zu schenken. Ich fühle mich persön=
lich verletzt durch die ständigen Munkeleien
Eicherts, als ob anläßlich der letzten General=
versammlung der Leo=Gesellschaft von mir