so langen Termin - bring ich die Angelegenheit
zur Entscheidung. Noch einmal: auf meinen guten
Willen können Sie unbedingt rechnen, nur dürfen
Sie meinen Einfluss nicht überschätzen.
Übrigens, sagen Sie einmal, warum ist
Ihre Frau Gemahlin nicht selbst zu M. hinaufge-
gangen? Das wäre das wirkungsvollste gewesen
- nicht etwa aus gewissen Nebengründen, sondern
weil ich glaube, dass er sich bei einer solchen per-
sönlichen Aussprache am leichtesten hätte be-
wegen lassen. Auch jetzt wäre das noch möglich,
wenn G. die Honorarfrage nicht erwähnt
hat.
Selbstverständlich stehe ich Ihnen jederzeit
zur Verfügung. Könnten Sie mich Dienstag
gegen 6 Uhr aufsuchen? Ich gehe diesmal
nicht ins Deutsche Haus u. möchte gerne mit
Ihnen sprechen.
Herzlichst
Ihr
Hans Sittenberger
Wien, 11. November 917.
zur Entscheidung. Noch einmal: auf meinen guten
Willen können Sie unbedingt rechnen, nur dürfen
Sie meinen Einfluss nicht überschätzen.
Übrigens, sagen Sie einmal, warum ist
Ihre Frau Gemahlin nicht selbst zu M. hinaufge-
gangen? Das wäre das wirkungsvollste gewesen
- nicht etwa aus gewissen Nebengründen, sondern
weil ich glaube, dass er sich bei einer solchen per-
sönlichen Aussprache am leichtesten hätte be-
wegen lassen. Auch jetzt wäre das noch möglich,
wenn G. die Honorarfrage nicht erwähnt
hat.
Selbstverständlich stehe ich Ihnen jederzeit
zur Verfügung. Könnten Sie mich Dienstag
gegen 6 Uhr aufsuchen? Ich gehe diesmal
nicht ins Deutsche Haus u. möchte gerne mit
Ihnen sprechen.
Herzlichst
Ihr
Hans Sittenberger
Wien, 11. November 917.