LEO SLEZAK
K. u. k. Kammersänger
- WIEN -
I., Opernring 1.
2. Mai 1918.
Verehrter Meister!
Ich liege mit einem bösen Fußgeschwür
im Bett und muß den Brief diktieren. -
Ich bin bis zum ende der Saison, wenn ich
wieder gesund bin, derart abgehetzt und
bendle zwischen Badapest und Wien so
oft umher, daß ich Sie, verehrter Meister
bitte, mir die Lieder nach Tegernsee zu schicken,
wo ich Ende August, wenn ich wieder zu arbei=
ten anfange, die einzige Muße finde, einen kla=
ren Gedanken zu fassen. - Vielleicht haben
Sie die Güte und senden die Lieder in meine
Wohnung, wo sie meine Frau in den
Tegernseer Koffer packt. -
Herzlichen Gruß und alles
Liebe von
Ihrem
Slezak Leo
K. u. k. Kammersänger
- WIEN -
I., Opernring 1.
2. Mai 1918.
Verehrter Meister!
Ich liege mit einem bösen Fußgeschwür
im Bett und muß den Brief diktieren. -
Ich bin bis zum ende der Saison, wenn ich
wieder gesund bin, derart abgehetzt und
bendle zwischen Badapest und Wien so
oft umher, daß ich Sie, verehrter Meister
bitte, mir die Lieder nach Tegernsee zu schicken,
wo ich Ende August, wenn ich wieder zu arbei=
ten anfange, die einzige Muße finde, einen kla=
ren Gedanken zu fassen. - Vielleicht haben
Sie die Güte und senden die Lieder in meine
Wohnung, wo sie meine Frau in den
Tegernseer Koffer packt. -
Herzlichen Gruß und alles
Liebe von
Ihrem
Slezak Leo