Hugo Thimig
Wien, XVIII./1.
Gymnasiumstrasse 47
1. Oktober 1927.
Hochverehrter Herr Doktor Kralik!
Gestatten Sie, daß auch ich mich heute mit meinem
Glückwunschsprüchlein in die unabsehbar lange Reihe jener
Sie verehrenden und liebenden Menschen stelle, die voll
heller Freude dem Himmel danken, daß er Sie den heuti=
gen Tag in Frische, Kraft, künstlerischer und seelischer Abge=
klärtheit und heiterer Schaffensfreude feiern läßt.
Wir, die wir den Buckel voll Jahren haben und nicht
schwer daran tragen, wir haben alle Ursache uns auch der
winterlichen Zeiten des Lebens zu erfreuen und nicht
schlecht von ihnen zu denken.
Bleiben Sie uns, der großen Gemeinde Ihrer Verehrer
und Hochschätzer, der Alte auch im Alter.
Mit allen guten und freundnachbarlichen Grüßen und
Wünschen, auch von meiner Frau,
Ihr altergebener
Hugo Thimig.
Wien, XVIII./1.
Gymnasiumstrasse 47
1. Oktober 1927.
Hochverehrter Herr Doktor Kralik!
Gestatten Sie, daß auch ich mich heute mit meinem
Glückwunschsprüchlein in die unabsehbar lange Reihe jener
Sie verehrenden und liebenden Menschen stelle, die voll
heller Freude dem Himmel danken, daß er Sie den heuti=
gen Tag in Frische, Kraft, künstlerischer und seelischer Abge=
klärtheit und heiterer Schaffensfreude feiern läßt.
Wir, die wir den Buckel voll Jahren haben und nicht
schwer daran tragen, wir haben alle Ursache uns auch der
winterlichen Zeiten des Lebens zu erfreuen und nicht
schlecht von ihnen zu denken.
Bleiben Sie uns, der großen Gemeinde Ihrer Verehrer
und Hochschätzer, der Alte auch im Alter.
Mit allen guten und freundnachbarlichen Grüßen und
Wünschen, auch von meiner Frau,
Ihr altergebener
Hugo Thimig.