[in bekrönter Kartusche, geprägt:]
k. k.
Hofburgtheater
Direction
Wien, 14. Juni 1914.
Mein lieber Freund Klinenberger!
Ich habe soeben Ihren Artikel gelesen, den Sie
mir in der „Breslauer Zeitung″ gewidmet
haben. Ich weiß nicht, ob ich mich schämen
muß, aber ich habe feuchte Augen. Es ist
mir wie eine Art Wunder, daß so etwas
Unabhängiges von allen „Strömungen″
heutzutage geschrieben werden kann, und
daß es einen Mann giebt, der mich so
kennt und mich, allerdings mit freund=
schaftlicher Sympathie über Verdienst ver=
goldet, so schildert.
Sehen Sie, lieber Freund, das ist
meine Geburtstagsfreude! Man hat
seine 40 Jahre Arbeit also doch nicht
vergeblich getan, wenn es einen
k. k.
Hofburgtheater
Direction
Wien, 14. Juni 1914.
Mein lieber Freund Klinenberger!
Ich habe soeben Ihren Artikel gelesen, den Sie
mir in der „Breslauer Zeitung″ gewidmet
haben. Ich weiß nicht, ob ich mich schämen
muß, aber ich habe feuchte Augen. Es ist
mir wie eine Art Wunder, daß so etwas
Unabhängiges von allen „Strömungen″
heutzutage geschrieben werden kann, und
daß es einen Mann giebt, der mich so
kennt und mich, allerdings mit freund=
schaftlicher Sympathie über Verdienst ver=
goldet, so schildert.
Sehen Sie, lieber Freund, das ist
meine Geburtstagsfreude! Man hat
seine 40 Jahre Arbeit also doch nicht
vergeblich getan, wenn es einen