Post Edelschrott bei Köflach
Steyermark, Haus Schriebl
am 2. August 1927.
Sehr verehrter Herr Direktor!
Ich weiß Ihnen wirklich nicht genug dafür
zu danken, daß Sie so gütig waren, mich
von der drohenden Auflassung meines Familien=
grabes auf dem Zentralfriedhof verständigt zu
haben. Das Datum war mir tatsächlich außer
Evidenz geraten, und es wäre mir sehr schmerz=
lich gewesen, wenn die Stätte, an der mein
Großvater, meine Eltern und ein frühverstorbenes
Brüderchen ruhen anderweitig vergeben worden
wäre. So kann ich Sie, hochverehrter Herr Direktor,
nun dringend bitten, zu verhüten, daß dies ge=
schehe, und die Friedhofsverwaltung gütigst
zu veranlassen, daß sie mir meine Schuldig=
keit bekanntgebe. Bis auf weiteres möchte
ich das Grab noch halten. Später will ich
die Überreste meiner Angehörigen an einen
anderen Ort überführen lassen.
Steyermark, Haus Schriebl
am 2. August 1927.
Sehr verehrter Herr Direktor!
Ich weiß Ihnen wirklich nicht genug dafür
zu danken, daß Sie so gütig waren, mich
von der drohenden Auflassung meines Familien=
grabes auf dem Zentralfriedhof verständigt zu
haben. Das Datum war mir tatsächlich außer
Evidenz geraten, und es wäre mir sehr schmerz=
lich gewesen, wenn die Stätte, an der mein
Großvater, meine Eltern und ein frühverstorbenes
Brüderchen ruhen anderweitig vergeben worden
wäre. So kann ich Sie, hochverehrter Herr Direktor,
nun dringend bitten, zu verhüten, daß dies ge=
schehe, und die Friedhofsverwaltung gütigst
zu veranlassen, daß sie mir meine Schuldig=
keit bekanntgebe. Bis auf weiteres möchte
ich das Grab noch halten. Später will ich
die Überreste meiner Angehörigen an einen
anderen Ort überführen lassen.