Sehr geehrter Herr Praes.! Als Sie unlängst bei mir waren,
hatten Sie spontan die Güte, mir in Aussicht zu stellen,
daß Sie mit Hugo Greinz wegen jener Correspondenz
sprechen würden, durch die man seine literarische Arbeit
ergiebiger gestalten kann. Sie kennen meine Lage und
werden mir daher, so hoffe ich, es nicht verübeln, wenn
ich Sie an Ihre damalige Absicht erinnere. Ich
möchte wenigstens die Beiträge, die ich an Feiertags-
beilagen abzugeben pflege, besser fructificieren.
Bezügl. der Porträtradierung zu den Sonetten an Ead
habe ich, um Ihnen nicht vorzugreifen, an Schmutzer
nicht geschrieben, schlage indessen vor, daß sich
das Radieren - woferne Schmutzer überhaupt dafür
gewonnen werden kann - in jener Zeit abspielen
möge, wo ich wegen der Burgtheaterproben zu „Liebe“
oft in Wien sein werde. Ich nehme an, daß die Proben
in der 2. Hälfte des Februar beginnen werden.
hatten Sie spontan die Güte, mir in Aussicht zu stellen,
daß Sie mit Hugo Greinz wegen jener Correspondenz
sprechen würden, durch die man seine literarische Arbeit
ergiebiger gestalten kann. Sie kennen meine Lage und
werden mir daher, so hoffe ich, es nicht verübeln, wenn
ich Sie an Ihre damalige Absicht erinnere. Ich
möchte wenigstens die Beiträge, die ich an Feiertags-
beilagen abzugeben pflege, besser fructificieren.
Bezügl. der Porträtradierung zu den Sonetten an Ead
habe ich, um Ihnen nicht vorzugreifen, an Schmutzer
nicht geschrieben, schlage indessen vor, daß sich
das Radieren - woferne Schmutzer überhaupt dafür
gewonnen werden kann - in jener Zeit abspielen
möge, wo ich wegen der Burgtheaterproben zu „Liebe“
oft in Wien sein werde. Ich nehme an, daß die Proben
in der 2. Hälfte des Februar beginnen werden.