Zweig, Stefan: Brief an Franz Karl Ginzkey. o.O., 1915
eines Privatexercitiums erlernen solle.
Aber Sie sagen mir wohl selbst am
besten, wann die Stunde gekommen ist,
mich vorzustellen. Ich bin jetzt, seit ich
Sie im Archiv weiss - wozu ich Ihnen
innigst gratuliere - sicher, dass meine
Sache nicht vergessen oder verschoben
wird. Ich müsste mir nämlich sonst
zuerst eine Adjustierung für das Train
zeugsdepot anschaffen, eine überflüssi-
ge Ausgabe, die wir lieber gemeinsam
in einem Festmahle anlässlich meines
Ubertritts in den Militärstand verpocu-
lieren wollen, wie überhaupt der Dienst
- ein so schöner Dienst! - uns in
guter Gemeinsamkeit froh verbinden
wird (ohne dass mein militärischer
Respect vor Ihren blanken und
ehrfurchtgebietenden Sternen sich im
Dienst deshalb mindern soll.) Ich