DR. ROBERT HOHLBAUM
WIEN IV. GOLDEGGASSE 1 II
TEL. 51-9-01
WIEN, 22. Sept. 1925.
Mein lieber verehrter Franz!
Vielen herzlichen Dank für Deinen lieben Brief!
Ich höre zu meiner Überraschung, daß die Vertriebs=
anstalt Duncker in Berlin, die den Zweitdruck=
vertrieb übernahm und die ich im Juni noch
anwies, sich sofort mit Dir in Verbindung zu setzen,
dies nicht getan hat.
Nun, nach Erscheinen des Buches – am 1. Oktober – fällt
das Ganze natürlich in die Kompetenz Staack=
manns, dem ich sofort schreiben werde. An Dich
übersende ich gleichzeitig, vor der Buchausgabe,
noch einen Abdruck der „Kölnischen Zeitung”
Sei nicht bös, ich konnte nichts anderes tun,
da ich bis 1. Oktober der Duncker'schen Ver=
triebsanstalt verpflichtet war.
Wann kommt der „Seltsame Soldat”?
Die Bilder von Wilke zu meinem „Vaterland”=Cyklus
sollen, wie mir Staackmann schreibt, sehr schön sein.
An Deine verehrte Frau einen Handkuß, von
Lona und mir alles Herzliche an Euch!
Dein getreuer
Robert.
WIEN IV. GOLDEGGASSE 1 II
TEL. 51-9-01
WIEN, 22. Sept. 1925.
Mein lieber verehrter Franz!
Vielen herzlichen Dank für Deinen lieben Brief!
Ich höre zu meiner Überraschung, daß die Vertriebs=
anstalt Duncker in Berlin, die den Zweitdruck=
vertrieb übernahm und die ich im Juni noch
anwies, sich sofort mit Dir in Verbindung zu setzen,
dies nicht getan hat.
Nun, nach Erscheinen des Buches – am 1. Oktober – fällt
das Ganze natürlich in die Kompetenz Staack=
manns, dem ich sofort schreiben werde. An Dich
übersende ich gleichzeitig, vor der Buchausgabe,
noch einen Abdruck der „Kölnischen Zeitung”
Sei nicht bös, ich konnte nichts anderes tun,
da ich bis 1. Oktober der Duncker'schen Ver=
triebsanstalt verpflichtet war.
Wann kommt der „Seltsame Soldat”?
Die Bilder von Wilke zu meinem „Vaterland”=Cyklus
sollen, wie mir Staackmann schreibt, sehr schön sein.
An Deine verehrte Frau einen Handkuß, von
Lona und mir alles Herzliche an Euch!
Dein getreuer
Robert.