Hohlbaum, Robert: Brief an Franz von Ginzkey. Wien, 13.11.1922
Wien, 13. Nov. 1922.
Verehrter Freund!
Von Staackmann erhielt ich Deine Novellen und danke
Dir auf's Herzlichste dafür. Ich lese sie in den nächsten Tagen
und freue mich schon sehr auf den Genuß, den ich mir für
fleißige Arbeit als Belohnung gönne. Kann ich im „Tagblatt”
darüber schreiben oder ist es dort schon vergeben?
Das Bibliotheksbuch kam richtig in meine Hände und
ist schon abgegeben.
Wann kommst Du wieder nach Wien? Es gibt so viel zu sprechen,
was sich nur mündlich sagen läßt!
Alles Schöne von meiner Frau! Einen Handkuß daheim
und dir die herzlichsten Grüße
Deines getreuen
Robert.