Wien, 25. Nov. 1921.
Verehrter Herr Direktor!
Seit einigen Tagen lag ich mit einer Naseneiterung
mit Rotlaufgefahr, kam erst Dienstag wieder auf und habe
in der vergangenen Woche keine Zeitungen gelesen, da wir
unser Hausblatt aus Ersparungsrücksichten nunmehr aufgelassen
haben. Daher erfahre ich erst durch Ihren lieben Brief von
Ihrer großen Liebenswürdigkeit! Wie leid es mir tut,
daß ich mir den Genuß entgehen lassen mußte,
meinen Bruckner von Ihnen zu hören, können Sie sich
denken! Innigsten Dank dafür!
Ich bleibe Ihr
getreu ergebener
Robert Hohlbaum
Verehrter Herr Direktor!
Seit einigen Tagen lag ich mit einer Naseneiterung
mit Rotlaufgefahr, kam erst Dienstag wieder auf und habe
in der vergangenen Woche keine Zeitungen gelesen, da wir
unser Hausblatt aus Ersparungsrücksichten nunmehr aufgelassen
haben. Daher erfahre ich erst durch Ihren lieben Brief von
Ihrer großen Liebenswürdigkeit! Wie leid es mir tut,
daß ich mir den Genuß entgehen lassen mußte,
meinen Bruckner von Ihnen zu hören, können Sie sich
denken! Innigsten Dank dafür!
Ich bleibe Ihr
getreu ergebener
Robert Hohlbaum