Wien, 30.3.1933.
Lieber Herr Zerritsch!
Besten Dank für Ihr wertes Schreiben.
Ich möchte dies aber dahingehend richtig
stellen, daß nicht Sie, sondern ich zu
danken habe, da Sie erst durch die
Schaffung des Werkes mir dessen
Erwerbung ermöglichten. Es hängt
schon bei uns an der Wand und meine
Frau und ich betrachten es täglich mit
neuer Freude. Da es nicht angeht
Ihnen persönlich Lobeshymnen zu singen,
andererseits ich aber doch mitteilen möchte
was mir alles Ihre Arbeit sagt, so
bitte ich gefälligst annehmen zu
wollen, daß Sie das Folgende mit
Entäußerung Ihres „Ichs“ in irgend
einer Kunstzeitschrift von einem Ihnen
unbekannten Kunsthistoriker (der ich
natürlich nicht bin) verfaßt, lesen
würden:
Lieber Herr Zerritsch!
Besten Dank für Ihr wertes Schreiben.
Ich möchte dies aber dahingehend richtig
stellen, daß nicht Sie, sondern ich zu
danken habe, da Sie erst durch die
Schaffung des Werkes mir dessen
Erwerbung ermöglichten. Es hängt
schon bei uns an der Wand und meine
Frau und ich betrachten es täglich mit
neuer Freude. Da es nicht angeht
Ihnen persönlich Lobeshymnen zu singen,
andererseits ich aber doch mitteilen möchte
was mir alles Ihre Arbeit sagt, so
bitte ich gefälligst annehmen zu
wollen, daß Sie das Folgende mit
Entäußerung Ihres „Ichs“ in irgend
einer Kunstzeitschrift von einem Ihnen
unbekannten Kunsthistoriker (der ich
natürlich nicht bin) verfaßt, lesen
würden: