i §2' l. Theil. Drittes Kapitel.
schen Göttern eigen ist. Jupiter Hut dieselben auf einen, hetrurischen Steine des Stoschifthen Mufti; ingleichcn auf einer Giaspaste, und auf einem Carniole desitzo gedachten Mufti, wo derselbe in feiner Herrlichkeit der Semele erscheinet i). Diana war so wie bey den ältesten Griechen 2), also auch bey den Hetruriern geflügelt, und die Flügel, welche man den Nymphen der Diana auf einer Be- grabnißurne, im Campidoglio, sowohl als auf einem erhabnen Werke in der Villa Borgheft gegeben hat, sind vermuthlich von den ältesten Bildern derselben genommen. Minerva hat bey den Hetruriern nicht allein Flügel auf den Achseln, z), sondern auch an den Füßen 4); und ein brittischer Scribcnt 5) irret sehr, wenn er vorgiebt, es finde sich keine geflügelte Minerva, auch nicht einmal von Scribenten angeführet. Sogar Venus ist ebenfalls geflügelt gebildet worden 6). Andern Gottheiten setzten die Hetrurier Flügel an dem Kopfe, wie der Liebe, der Proftrpina, und den Furien. Du eben der Bedeutung bildeten die Künstler dieser Nation Wagen mit Flügeln 7); aber auch dieses hatten sie mit den Griechen gemein: denn Euripides ö)giebt der Sonne einen geflügelten Wagen, und auf eleusinischen Münzen 9) sitzet Ceres auf einem solchen Wagen von zwo Schlangen gezogen; es gedenket auch die Fabel eines andern geflügelten Wagens des Neptunus, welchen Jdas durch den Apollo erhielt, die Marpeßa
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sr) Oescr.Zsskler. §r. äuOAd.Zs Lto 5 ck, P.Z4. ZZ. monum. rrnt. insä. I^s.i.2. 2) 424. I. 27. z) Dsmpst. Ltrur. täd. 6. 4) OiL. 6s
äeor. I., z. e. 33. 5) I-Ior 3 ls^ Lrlt. ir.om. x. 353. 6) Oorl Ltr. täd. 83. 7) Osmxk. Ltr. tad. 47. s) Luriz). OreK. v. 1221.
9) Ha/m Lrit. I', 2. 219.