Von der Kunst unter den Hetruriern. 151
zu entführen i). Wenn also an gedachtem Orte des Euripides^»- xyFüi,- Übersetzet worden xennigsroreun curruum , ist die
ses nicht zu tadeln, wie ein Criticus behauptet, und es mit volu- crium ec^uorum richtiger zu erklären vermeynet 2); ja er irret; denn die Flügel sind hier nicht den Pferden, sondern dem Wagen gegeben; Es findet sich unterdessen das Worr als
ein Beysatz des Wagens des Sohns des Theseus von eben dem Dichter gebrauchetz), dessen Geschwindigkeit anzudeuten.
Es bewaffneten auch die Hetrurier neun Gottheiten mit dem Blitze, wie Plinius 4) lehret; er saget aber nicht, welche dieselben sind , und niemand nach ihm: Wenn wir aber die bey den Griechen also gebildete Götter sammlen, finden sich eben so viel. Unter den Göttern war, außer dem Jupiter, auch dem Apollo, der zu Heliopolis in Assyrien verehret wurde 5), der Blitzkeil beygeleget; und eben so ist derselbe auf einer Münze, der Stadt Thyrria in Arcadicn vorgestellet 6). Mars im Streite wider die Titanen hat denselben auf einer alten Glaspaste 7), und Bacchus auf einein geschnittenen Steine 8), die sich bcyde im Stoschischen Museo befinden; mit diesem Attribut erscheinet Bacchus auch auf einer hetrurischen Patera 9). Eben dieses Zeichen haben Vulcanus io) und Pan in zwo kleinen Figuren von Erzt, in dem Museo des Collegi Romano, und Hercules auf
einer
l) ^xolIoZ.dldl.O. r. p. 16.3. r) R.uL§sr. vsr. Isct. I.. I. E. 10. x. 4?..
Z) Lurlx. ^ul. v. 251. 4) N. N. I.. 2, c. 52 - 5) ^laerod.
Luturn. L,. i. c. 24. x. 254. 6) 6oI?.Or3se. tad. 6r. 7) Osler. 6ss
1'lsr. §r. äu eud. 6s LtvscL, p. Z r. 11. xi6. s-Ibicl. x. 254. n. 14.^. e-) OemxK. Ltr. täb. 3. io) Lsr^. sä i. 177. Ol,
/3 mit dem Vlrtze.