Man eil dem Tempel zu, man ruf das Volk
herbey,
Und man erklär, daß heut dieGöttin günstig sey. Du Freundin Dori komme.
Dorr.
Krinzeßin! seh ich doch einmal
Auf deinem Antlitz einen Strahl
Won der Zufriedenheit? / ,
Iphigema.
Scheint es dir wenig, daß mich heut Won?>enr barbarschen Dienst Der Himmel hat besreyt.
Daß heut kein Opfer ist vorhanden,
Daß mir, da alles thut frolocken,
Für Angst nicht darf allein Das Blut in denen Adern stocken?
Dori.
Dich, eine Tochter, ach!
Des Königs aller Könige,
Des tapferen Achilles Braut,
O Schmerz! wie will dich das Geschick Trotz deiner seltnen Gaben In diesem niedren Stand gedrücket, und verachtet haben.
Ich weiß, daß andrer Unglücks-fälle Den schmerz her eignen rege machen, ^ . Daß dich die Griechen einst in Aulis opfern
wollten, ,
Daß dich dein Watter selbst zu dem War g§- -- - fuhrt, -
- ^ AZ Nun