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d II
Karrt Lieber Herr und Freund! s. Ich habe der Verfalge Ihres Gediches vanfangen und sogleich /si e desen. Ich verstand vieles nicht und war daher genüthigt die vier dersten Gestige wieder gelesen, da ich in der lärchern Zeit doch nantes wieder vorgessen habe. Das war nun kein Deine Aufgab für mich da sie des Ganze geschrieben ist, doch Handschrift lesen für mich wie eigentlich Augensudel ist, ja ich kann sagen, daß ich das Ganze nicht wie im Ganzes und ein Gedicht gelesen habe, daher auch mein Urtheil kein ganz reines ich. Vor allem ist mir aufgesollen, daß die letzten Gesungnicht so sorgfüllig gearbeitet sich als die vier ersten. Im gegen das Ende zu merkt man daß Ihnen Dieslufgabe spon halb lästig geworden ist und sie daher gegen Ende eilen zu dadurch entstehen nun viele. Undeutlichkeiten. Ein poetische Erzählung ist, nebstärm daß die pretisch ist doch einer auch ein Erzählung und bei der muß man wissen wie man bei der Begebenheit daran ist. durch die Eile abzuschließen bleibt aber manches zweitelhaft Henrrich geht nicht mit nach Linarika, sondern bewohnt
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