[mit Bleistift:] - 3 -
pelreihen rechts um” in Bewegung setzt!
Von Schönberg habe ich die ganze Zeit nichts direktes
gehört. Auch aus Katwijek nicht, wohin ich ihm zum 13.
September schrieb. Von dort schrieb mir aber Kolisch
ausführlich; auch über die neue Oper Schönbergs, an der
er ein wenig mitkorrigierte. Dann über ein Schnabel-
Qurtett, dem er beim Studium großes Interesse abgewann.
Schließlich, daß die dem Schönberg sein D-Moll-Quartett
zur vollsten Zufriedenheit auswendig vorspielten. Ich
muß schon sagen: da ist das Sedlak-Winter-Quartett, das
sich die ITHMA nunmehr verschrieben hat, kein ganz voll-
wärtiger Ersatz!
Die mit der Wr.Staatsoper beginnenden Verhandlungen wegen
der „Wozzeck”-Aufführung nehmen bisher einen nicht un-
sympathischen Verlauf. Man hat mir zugesichert, ja Cle-
mens Krauß wünscht es direkt, daß ich auf alles von
vornherein Einfluß nehme. Und da kann man schon viel
richten. Inszenierung macht Strnad, den ich immer schon
ungemein schätze. Besetzung vorderhand: Jerger, Fr.Pau-
ly-Dresen, von der ich mir viel verspreche, und Graarund
(Tambourmjr). Termin: Ende Jänner.
Mit meiner jetzigen Arbeit gehts gar nicht gut vorwärts.
Es gibt Tage, wo ich mich dieser gewaltigen Aufgabe nicht
gewachsen fühle. Wohl auch im Hinblick auf die „Reihen”-
Kompositionsart. Ich glaube aber, unlängst eine gute
Lösung für das Problem gefunden zu haben, mit einer
Reihe für so ein mehrstündiges Werk auszukommen. (Abge-
sehen von diversen Formen, die ich ja schon längst dafür
abgeleitet hatte).
pelreihen rechts um” in Bewegung setzt!
Von Schönberg habe ich die ganze Zeit nichts direktes
gehört. Auch aus Katwijek nicht, wohin ich ihm zum 13.
September schrieb. Von dort schrieb mir aber Kolisch
ausführlich; auch über die neue Oper Schönbergs, an der
er ein wenig mitkorrigierte. Dann über ein Schnabel-
Qurtett, dem er beim Studium großes Interesse abgewann.
Schließlich, daß die dem Schönberg sein D-Moll-Quartett
zur vollsten Zufriedenheit auswendig vorspielten. Ich
muß schon sagen: da ist das Sedlak-Winter-Quartett, das
sich die ITHMA nunmehr verschrieben hat, kein ganz voll-
wärtiger Ersatz!
Die mit der Wr.Staatsoper beginnenden Verhandlungen wegen
der „Wozzeck”-Aufführung nehmen bisher einen nicht un-
sympathischen Verlauf. Man hat mir zugesichert, ja Cle-
mens Krauß wünscht es direkt, daß ich auf alles von
vornherein Einfluß nehme. Und da kann man schon viel
richten. Inszenierung macht Strnad, den ich immer schon
ungemein schätze. Besetzung vorderhand: Jerger, Fr.Pau-
ly-Dresen, von der ich mir viel verspreche, und Graarund
(Tambourmjr). Termin: Ende Jänner.
Mit meiner jetzigen Arbeit gehts gar nicht gut vorwärts.
Es gibt Tage, wo ich mich dieser gewaltigen Aufgabe nicht
gewachsen fühle. Wohl auch im Hinblick auf die „Reihen”-
Kompositionsart. Ich glaube aber, unlängst eine gute
Lösung für das Problem gefunden zu haben, mit einer
Reihe für so ein mehrstündiges Werk auszukommen. (Abge-
sehen von diversen Formen, die ich ja schon längst dafür
abgeleitet hatte).