Bittner, Julius: Brief an Theodor Haas. Bad Ischl, 2.9.1929
um. Die darin vorkommende Musik wird wahrscheinlich zur
Gänze fliegen, da sie die Aufführungsmöglichkeit empfindlich
beeinträchtigt. Ich bin ja in dieser Beziehung das gebrannte
Kind. Der „Augustin” wäre schon längst weiter gegan=
gen, wenn keine Musik dabei wäre. Ich habe also, wie
Du siehst, ziemlich viel vor und kann die vierzehn Tage
hier noch ganz gut brauchen, um alles reif werden zu lassen.
Wie geht es Dir, wie geht es Deiner l. Frau?
Wie habt Ihr diesen Glutsommer überstanden? Lass
einmal was hören! Viele schöne Grüße! Dein
Bittner