Auf dem Berg drüben rauchen die Feuer der Russen die das
Gesträuch verbrennen um düngend Asche zu lassen. Uber einem
herbstlichen Obstgarten vor meinem Fenster ziehen die Rauchschwaden
herab. Ein ganzes Bild der Verstimmung.
Könnte ich den Tag anschauen wie einen Grecco mit dem
herbstlichen Rot und Grau u. seinem Grün, könnte es mich ver-
gnügen. Doch schon strafft die Wehmut den Atem meines
Herzens, das das schöne vor Leid nicht ertragen mag.
War im Sommer die Sonne über Fluß u. Berglandschaft in
Rahmen meines Auges einzig Bild der gediegensten Süße
u. Klarheit, durchsichtig u. hart wie Christall so wars eine
so furchtbare Übermacht über mir, daß mein Gemüt schmolz,
ein zu weiches Gefäß dieser über u. sinnlichen Gabe.
Ist mein Kunstgebahren immer zum Erbarmen, eine Verzweiflung
über die Fülle des Geschenks u. eine zweifache Qual, wenn
ich´s zu nehmen wage, so ists mein ganzes Sinn- Sein
mehr noch ein Entsetzen zwischen dem wirklich-wahrhaftigen
u. tatsächlichem.
Ich komme vor Jammer u. Lust zu keinem endlichen
Ende.
Ich liege unter dem Kriege und leide unendliche Qual.
Wäre ich im Kriege wär das Geschick wahrscheinlich milder.
Glücklich ist schon der, der ein kleines Tun hat, unerfahren in
weitläufigen Denken. Er mag das kleine Sein ganz ver-
sinnlichen. Wenigstens ist die Art übersichtlich u. scheint
erfüllbar.
Die Unerfüllbarkeit erfüllt mich mit tödtlichem Schmerz.
Gesträuch verbrennen um düngend Asche zu lassen. Uber einem
herbstlichen Obstgarten vor meinem Fenster ziehen die Rauchschwaden
herab. Ein ganzes Bild der Verstimmung.
Könnte ich den Tag anschauen wie einen Grecco mit dem
herbstlichen Rot und Grau u. seinem Grün, könnte es mich ver-
gnügen. Doch schon strafft die Wehmut den Atem meines
Herzens, das das schöne vor Leid nicht ertragen mag.
War im Sommer die Sonne über Fluß u. Berglandschaft in
Rahmen meines Auges einzig Bild der gediegensten Süße
u. Klarheit, durchsichtig u. hart wie Christall so wars eine
so furchtbare Übermacht über mir, daß mein Gemüt schmolz,
ein zu weiches Gefäß dieser über u. sinnlichen Gabe.
Ist mein Kunstgebahren immer zum Erbarmen, eine Verzweiflung
über die Fülle des Geschenks u. eine zweifache Qual, wenn
ich´s zu nehmen wage, so ists mein ganzes Sinn- Sein
mehr noch ein Entsetzen zwischen dem wirklich-wahrhaftigen
u. tatsächlichem.
Ich komme vor Jammer u. Lust zu keinem endlichen
Ende.
Ich liege unter dem Kriege und leide unendliche Qual.
Wäre ich im Kriege wär das Geschick wahrscheinlich milder.
Glücklich ist schon der, der ein kleines Tun hat, unerfahren in
weitläufigen Denken. Er mag das kleine Sein ganz ver-
sinnlichen. Wenigstens ist die Art übersichtlich u. scheint
erfüllbar.
Die Unerfüllbarkeit erfüllt mich mit tödtlichem Schmerz.