immer vom deutschen Standpunkt - halte ich den
dritten Akt. Wir wissen weder, warum die Heldin
den Mann geheiratet hat, zu dem sie kein Vertrauen
fassen konnte, noch warum sie sich am Hochzeitstag
dem Andern an den Hals wirft. Daß sie dann
als Lauscherin durch ihres Mannes schöne Tiraden
im Handumdrehen bekehrt wird - diese Lösung ist
ältestes Theater und würde bei einer deutschen
Aufführung dem Stück den Hals brechen.
Dahe meine ich, daß dem Autor kein Gefalle
geschähe, wenn man den - ohnehin nicht sehr
aussichtsreichen - Versuch unternähme, dieses Stück
bei einer deutschen Bühne anzubringen.
Mit herzlichen Grüßen, auch von meiner Frau
Ihr getreuer
Ludwig Fulda.
dritten Akt. Wir wissen weder, warum die Heldin
den Mann geheiratet hat, zu dem sie kein Vertrauen
fassen konnte, noch warum sie sich am Hochzeitstag
dem Andern an den Hals wirft. Daß sie dann
als Lauscherin durch ihres Mannes schöne Tiraden
im Handumdrehen bekehrt wird - diese Lösung ist
ältestes Theater und würde bei einer deutschen
Aufführung dem Stück den Hals brechen.
Dahe meine ich, daß dem Autor kein Gefalle
geschähe, wenn man den - ohnehin nicht sehr
aussichtsreichen - Versuch unternähme, dieses Stück
bei einer deutschen Bühne anzubringen.
Mit herzlichen Grüßen, auch von meiner Frau
Ihr getreuer
Ludwig Fulda.