Hensel, Paul: Brief an Margarete Jodl. Erlangen, 30.10.1920
und was die Verehrung für den Menschen angeht so it sie vollends unabhän
gig von de Nähe oder Entvferntheit sein r wisench ftlichen Stellung nah
me von der meinigen.Ich denkenochimmer mit besonerer:Freue an die shönen
Tage in A tau see die mich zume stenund euin igen Male mit Ihrem lieben
Mann und mit Ihnenzusamengeführt haben und ich hoffe dass ein wa4mer Ton
der Erinnerung an diese goldenenHerbst tage aus diesenZeilen auchzuIhnen
hinüberklingen ird.Mir werden sieunvergesslichbl ieiben und ich danke
Ihnen vonga zemHerzen dass auch Sie gerndaran dnken ,wie es die schöne G
Gabe fpr die ichheute Ihen nochmals hrzlcst danke vollgültig beweisen
Ich habeinzwischen ein neues Glück gefunen,eine liebe Frau und jetzt ist
uns einsehr herzoiges Mädchengeboren wordendas seit eindreiviertel Jahrn
mein frpher so stkles und urdödetes Haus mit jungem frühlichen Leben er-
füllt.Das ist einSegen den manindieser schwerenZeit fgarnicht hoch genug
ansolagen kannund der mir über der Zeitenungeheuren Bruch besser herübr
hilft als ex s die Trostggründe irgend welches Philophen tun könnten.
In der Hoffnung dass die Erinnerung an vergangenes Glück indem Sie ja so
forleben als wennes die Gegenwart wäre dieselben Dienste leisten möge bi
ich
Mit demAsdruck herzoch ster Verehrung und Dankes
Ihr ganz eegebner
Paul Hensel