Hohenlohe-Schillingsfürst, Marie zu: Brief an Max von Millenkovich-Morold. o.O., 30.3.1917
ist unbegründet. Er hat nicht wie ein
Poet der von heute auf morgen ohne
Vorstudien, Maler werden will gehandelt –
wollte aber das Orchester nicht schablonenhaft,
sondern auf seine Art behandeln. Was als
Unkenntniß verschrieen wurde, war bei ihm
vorgesetzter Wille – der bei unbefangenen
Hörern in der Jetztzeit, vollkommen
gerechtfertigt erscheint.
Für diese klare vorurteilslose
Interpretation des Lisztschen Werdeganges –
sendet Ihnen den Ausdruck vollster
Anerkennung
FstinMHohenlohe