bewahren noch ihre alten Stammsitze in
Franken, Westfalen oder am Rhein. Es war
Familientradition daß die cadets, in
Oesterreich dienen sollten. Einige gingen nach
Rußland, wie mein Großvater Feldmarschall
Wittgenstein, der Napoleon an der Beresina
schlug. Aber die Manschaft fühlte sich nach
Oesterreich gehörig – wollte beileibe nicht dem
kleinen Preußen dienen – der zum König
avancirte Markgraf von Brandenburg, war ja
ursprünglich ihres Gleichen. Diese Tradition
pflanzte sich auch nach der Mediatisirung fort –
nach den Napoleonischen Kriegen. Erst 66
brachte sie zum jähen Ende. Von da an
wurde Oesterreich vom deutschen Kaiser als
"Ausland" betrachtet. Hoffentlich kömmt nach diesem
Kriege eine bessere Wendung, in diese
Anschauungen. Auf den Standpunkte des
Verfassers von "Mitteleuropa" zu kommen,
der von deutscher Seite Ihr Werk vervollständigt –
Franken, Westfalen oder am Rhein. Es war
Familientradition daß die cadets, in
Oesterreich dienen sollten. Einige gingen nach
Rußland, wie mein Großvater Feldmarschall
Wittgenstein, der Napoleon an der Beresina
schlug. Aber die Manschaft fühlte sich nach
Oesterreich gehörig – wollte beileibe nicht dem
kleinen Preußen dienen – der zum König
avancirte Markgraf von Brandenburg, war ja
ursprünglich ihres Gleichen. Diese Tradition
pflanzte sich auch nach der Mediatisirung fort –
nach den Napoleonischen Kriegen. Erst 66
brachte sie zum jähen Ende. Von da an
wurde Oesterreich vom deutschen Kaiser als
"Ausland" betrachtet. Hoffentlich kömmt nach diesem
Kriege eine bessere Wendung, in diese
Anschauungen. Auf den Standpunkte des
Verfassers von "Mitteleuropa" zu kommen,
der von deutscher Seite Ihr Werk vervollständigt –