Du mußt Dich halten, schonen, gut nähren
nach Möglichkeit u. Dich nicht über jeden
„Schmarrn“ aufregen. Schau', dass Du bald
zu mir kommen kannst! Du wirst Dich
in die hiesigen, bald gebesserten Wiener
Lebensverhältnisse bei einigem guten Willen
hineinfinden. Der Lift wird bald wieder
gehen, wie heute in der Zeitung stand, die
Heizung ist gut, das elektrische Licht
brennt überall u. verleiht der Woh-
nung einen behaglichen Charakter, u.
dann werden wir, sobald es nur irgend
möglich ist, eine Dir sympathischere Woh-
nung zu finden, umziehen, wenn Du
Dich schon gar nicht in die derzeitigen
Verhältnisse solltest einleben können.
Freilich wär's für mich ein Opfer; aber Du
sollst sehen, dass ich Dir gern alles
zuliebe tue, wenn ich nur merke, dass
auch Du meinen Neigungen u. Lebens-
bedürfnissen ein wenig Rechnung zu
tragen gewillt bist. Also, beruhige
Dich, mein liebes Kind! Bald besuche
ich Dich wieder, da wollen wir recht lieb
u. gemütlich zusammen sein, u. Du sollst
sehen, dass Du Deinen Wilhelm nicht
verloren hast, wie Du immer meinst.
Vor mir stehen Deine Schneerosen, die
nach Möglichkeit u. Dich nicht über jeden
„Schmarrn“ aufregen. Schau', dass Du bald
zu mir kommen kannst! Du wirst Dich
in die hiesigen, bald gebesserten Wiener
Lebensverhältnisse bei einigem guten Willen
hineinfinden. Der Lift wird bald wieder
gehen, wie heute in der Zeitung stand, die
Heizung ist gut, das elektrische Licht
brennt überall u. verleiht der Woh-
nung einen behaglichen Charakter, u.
dann werden wir, sobald es nur irgend
möglich ist, eine Dir sympathischere Woh-
nung zu finden, umziehen, wenn Du
Dich schon gar nicht in die derzeitigen
Verhältnisse solltest einleben können.
Freilich wär's für mich ein Opfer; aber Du
sollst sehen, dass ich Dir gern alles
zuliebe tue, wenn ich nur merke, dass
auch Du meinen Neigungen u. Lebens-
bedürfnissen ein wenig Rechnung zu
tragen gewillt bist. Also, beruhige
Dich, mein liebes Kind! Bald besuche
ich Dich wieder, da wollen wir recht lieb
u. gemütlich zusammen sein, u. Du sollst
sehen, dass Du Deinen Wilhelm nicht
verloren hast, wie Du immer meinst.
Vor mir stehen Deine Schneerosen, die