Kienzl, Wilhelm: Brief an Helene Kienzl. Graz, 24.3.1917
esten Roman (der Name entfiel mir),
der im Donauland erscheine u. das
Großartigste sein soll, was er noch
geschaffen (wie beneide ich den Pro-
duktiven!), forderte mich auf,
für diese enorm verbreitete Zeitung
ein Lied zu komponieren u. sprach
zuletzt von Dir in wärmster Weise,
erinnerte sich der guten, begeisterten
Lampenhalterin beim Vorspielen des
„Testaments“ u. bat dringend, dass
ich ihn mit Dir (aber absolut
ohne Jüllig's)) in Baden im Früh-
jahr besuchen möge, was ich -
zusagte. - Ob ich heute einen Brief
von Dir erhalte? Ich kann's kaum er-
warten. Du hast wohl ein weit geringeres
Bedürfnis, mir zu schreiben als ich Dir
gegenüber! Nicht wahr?
Gute Nacht für heute!
Dein Osiris
) Über diesen Punkt einmal mündlich. Er will Dich nicht
immer mit dem ganzen Anhang der Jüllig's, begreift
diese Unzertrennlichkeit nicht, die ihn stört.