Die eheliche Zärtlichkeit ist nicht nur Recht, sondern Pflicht und Symbol der
übersinnlichsten Mysterien. Hohes Lied, Christus als Bräutigam der Seele
und der Gemeinde! Sakrament der Ehe! Während nach römischem Recht
die Ehe nur dazu da ist, um eheliche Kinder zu zeugen, ist sie nach kanoni-
schem Recht auch dazu da, den sinnlichen Trieb zu befriedigen, wenn es nur
nicht in einer Weise geschieht, die das Kinderkriegen ausschließt oder schädigt.
Nach kath. Anschauung ist in der ehelichen Zärtlichkeit nichts, was nicht
zum heiligsten Gottesdienst paßte. Die Eheleute können unmittelbar
vom ehelichen Werk zur Kommunion gehen, Tag für Tag. Ebenso hat
der Mann das Recht, an das, was ihm durchaus erlaubt und geboten
ist, zu jeder Zeit zu denken, also auch Ihr Ule in der letzten Szene.
Niemand braucht sich darüber zu skandalisieren.
20. 4. 16 Die obigen Zeilen hab' ich nicht abgeschickt
um nicht allzu sehr ins Geschwätz zu geraten. Nun, nach
Empfang Ihres Briefes vom 19. kann ich daran meine
Erwiderung knüpfen. Bitte, nehmen Sie meine Worte
nicht zu theologisch! Das was ein Theologe der jetzigen
Schule über derlei sagen kann, damit will ich nicht
konkurrieren. Ich spreche absichtlich nur als Laie.
übersinnlichsten Mysterien. Hohes Lied, Christus als Bräutigam der Seele
und der Gemeinde! Sakrament der Ehe! Während nach römischem Recht
die Ehe nur dazu da ist, um eheliche Kinder zu zeugen, ist sie nach kanoni-
schem Recht auch dazu da, den sinnlichen Trieb zu befriedigen, wenn es nur
nicht in einer Weise geschieht, die das Kinderkriegen ausschließt oder schädigt.
Nach kath. Anschauung ist in der ehelichen Zärtlichkeit nichts, was nicht
zum heiligsten Gottesdienst paßte. Die Eheleute können unmittelbar
vom ehelichen Werk zur Kommunion gehen, Tag für Tag. Ebenso hat
der Mann das Recht, an das, was ihm durchaus erlaubt und geboten
ist, zu jeder Zeit zu denken, also auch Ihr Ule in der letzten Szene.
Niemand braucht sich darüber zu skandalisieren.
20. 4. 16 Die obigen Zeilen hab' ich nicht abgeschickt
um nicht allzu sehr ins Geschwätz zu geraten. Nun, nach
Empfang Ihres Briefes vom 19. kann ich daran meine
Erwiderung knüpfen. Bitte, nehmen Sie meine Worte
nicht zu theologisch! Das was ein Theologe der jetzigen
Schule über derlei sagen kann, damit will ich nicht
konkurrieren. Ich spreche absichtlich nur als Laie.