Madjera, Wolfgang: Brief an Friedrich Schreyvogl. Wien, 21.3.1920
fallen wird. Die abstrakte Gestaltung
des Stoffes verlangt hingebende Beschäf=
tigung der Darsteller mit dem Gegenstand
und setzt bei ihnen nicht gewöhnliche Intelli=
genz voraus. Sicherer werden Sie, lieber
Schreyvogl, allerdings gehen, wenn Sie einmal
dem Theatralischen größere Rechte einräumen
und die psychologische Wirkung mehr oder
doch mindestens ebenso der Handlung als den
bedeutungsvollen, geistgesättigten Worten an-
vertrauen werden!
Berichtende Worte über das schöne
Werkchen gehen dieser Tage an Pechstein ab.
Indem ich Sie aufs herzlichste grüße,