Madjera, Wolfgang: Billett an Friedrich Schreyvogl. Wien, 13.12.1922
sprossene Dichtungen in einer solchen Seele ge=
funden haben, echt ist, und ich danke Ihnen, ge=
schätzter Freund, für die Bereitwilligkeit und Wärme,
mit der Sie Ihrem Empfinden öffentlich Ausdruck ge=
geben haben.
Möge Gott auch Sie der Kunst erhalten
und Sie nicht in der Umarmung des Kobold=
Ratsherrn ersticken lassen!
Mit herzlichsten Grüßen
Ihr ergebener
Dr Madjera
P.S. Wenn halbwegs möglich, kommen Sie doch zum morgigen
Vortragsabend des Schriftstellerverbandes (6 Uhr, Handelsmuseum)!