Wien, 30. November 1915.
Verehrter Herr Doktor!
Da ich verhindert bin,
Ihrer frdl. Einladung Folge zu leisten,
so erlaube ich mir auf diesem Wege
einige Bemerkungen vorzubringen.
Sie beziehen sich auf den gesperrt ge=
druckten Absatz der „Denkschrift“ Seite
94.
Hier wird vorgeschlagen, daß die Ge=
setzentwürfe zur Regelung der Spra=
chenfrage zunächst von der Regierung
den kompetenten Vertretungskörpern
vorgelegt werden. Dies würde also be=
deuten, daß die Regelung der Sprachen=
Verehrter Herr Doktor!
Da ich verhindert bin,
Ihrer frdl. Einladung Folge zu leisten,
so erlaube ich mir auf diesem Wege
einige Bemerkungen vorzubringen.
Sie beziehen sich auf den gesperrt ge=
druckten Absatz der „Denkschrift“ Seite
94.
Hier wird vorgeschlagen, daß die Ge=
setzentwürfe zur Regelung der Spra=
chenfrage zunächst von der Regierung
den kompetenten Vertretungskörpern
vorgelegt werden. Dies würde also be=
deuten, daß die Regelung der Sprachen=