Gmunden 10. Jänner 1914
Meine hochverehrten Freunde!
Bald wird es sich jähren seit=
dem ich die Freude hatte Sie alle
wiederzusehen. Noch schwebt mir
das Bild des prächtigen Fe=
stes vor Augen das uns ver=
einigte. Ich sehe das alte Müt=
terchen vor mir, wie es gleich
einer Fee in seiner weißen
Erscheinung halb getragen
und emporgehoben die Treppe
heraufschwebte. Und als ich
der lieben Greisin die Hand reich=
te sagte sie ohne besinnen:
„Sind Sie auch wieder einmal
da, Frau Natter“!
Ich will hoffen und wün=
schen es ist jetzt bei Ihnen
so wie es damals war, alt
Meine hochverehrten Freunde!
Bald wird es sich jähren seit=
dem ich die Freude hatte Sie alle
wiederzusehen. Noch schwebt mir
das Bild des prächtigen Fe=
stes vor Augen das uns ver=
einigte. Ich sehe das alte Müt=
terchen vor mir, wie es gleich
einer Fee in seiner weißen
Erscheinung halb getragen
und emporgehoben die Treppe
heraufschwebte. Und als ich
der lieben Greisin die Hand reich=
te sagte sie ohne besinnen:
„Sind Sie auch wieder einmal
da, Frau Natter“!
Ich will hoffen und wün=
schen es ist jetzt bei Ihnen
so wie es damals war, alt