Natter, Ottilie: Brief an Maia von Kralik. Gmunden, 17.8.1915
ke ich dabei nicht, sondern an die
des Arturo, des Gatten der Selma,
die uns oft alle Drei beschäfti=
gen, was ja ganz schön wäre, wenn
dabei nicht die Eile der Erledi=
gung dazukäme. Wie gerne aber
würde ich jetzt diese kleine Bür=
de auf mich nehmen, könnte ich
meine Kinder bei mir haben.
Sie sitzen im Aostatal am Fu=
ße des Montblanc ferne von
allem Kriegslärm, der ihnen so
schwer auf der Seele brennt. Die
Handschriften meiner Kinder habe
ich seit dem Kriegsausbruch mit
Italien nicht zu sehen bekommen.
Arturos Schwester, die in Bellin=