Mchn. 13. XI. 29.
Lieber Freund Gugitz! Es freut mich wirklich, zu hören,
dass Ihre „Schöne Linzerin“ in Buchform das Licht der Welt
erblicken soll! Glück auf! Ich habe hier nichts, was sich wür=
dig diesem Titel einfügen könnte. Ich komme aber heuer
nochmals nach Linz (in Hausangelegenheiten) und da können
Sie gerne die 2 schönen Linzerinnen im Bilde haben, näm=
lich meine Vatersmutter mit Goldhaube, das Ihnen be=
kannte Gemälde von Carlo Philippot, dem Venetianer, (1830),
und das Öhlbild meiner Muttermutter, die als schönste Frau
von Linz von den Zeitgenossen gefeiert wurde. Sie erinnern
sich wohl des Bildes, das in meinem Schlafzimmer über dem
Waschtisch hängt. Beide Bilder sind noch nicht publiziert.
Es freut mich, dass sich das Manuskript zum Strumpf=
aufsatz doch gefunden hat, was aber in einem geordneten
Verlag nicht anders zu erwarten war. Ich hoffe die unter
den Tisch gefallene Einleitung mit nächstem gut unterzubringen.
Ich habe bisher weder vom „Feilen Weib“ noch vom Lexikon III.
ein Belegexemplar erhalten und vermute wohl nicht mit
Unrecht, dass sich in jedem Bande wieder ein oder das andre
Bildchen aus meiner Sammlung findet. Dr Otto Schmid tut
mich seit Wochen anbösen, weil er den Band IV „Weib als
Sklavin“ nicht erhalten hat. Er meinte, wenn er schon seine
Bilder umsonst hergibt, möchte er doch wenigstens ein Beleg=
exemplar haben. Er hat, wie er sagt, Ende August man
urgiert, aber nichts erhalten. Mir ist die Sache insoferne
peinlich, weil er mir die Schuld gibt, er seine Sammlung Ihnen,
Lieber Freund Gugitz! Es freut mich wirklich, zu hören,
dass Ihre „Schöne Linzerin“ in Buchform das Licht der Welt
erblicken soll! Glück auf! Ich habe hier nichts, was sich wür=
dig diesem Titel einfügen könnte. Ich komme aber heuer
nochmals nach Linz (in Hausangelegenheiten) und da können
Sie gerne die 2 schönen Linzerinnen im Bilde haben, näm=
lich meine Vatersmutter mit Goldhaube, das Ihnen be=
kannte Gemälde von Carlo Philippot, dem Venetianer, (1830),
und das Öhlbild meiner Muttermutter, die als schönste Frau
von Linz von den Zeitgenossen gefeiert wurde. Sie erinnern
sich wohl des Bildes, das in meinem Schlafzimmer über dem
Waschtisch hängt. Beide Bilder sind noch nicht publiziert.
Es freut mich, dass sich das Manuskript zum Strumpf=
aufsatz doch gefunden hat, was aber in einem geordneten
Verlag nicht anders zu erwarten war. Ich hoffe die unter
den Tisch gefallene Einleitung mit nächstem gut unterzubringen.
Ich habe bisher weder vom „Feilen Weib“ noch vom Lexikon III.
ein Belegexemplar erhalten und vermute wohl nicht mit
Unrecht, dass sich in jedem Bande wieder ein oder das andre
Bildchen aus meiner Sammlung findet. Dr Otto Schmid tut
mich seit Wochen anbösen, weil er den Band IV „Weib als
Sklavin“ nicht erhalten hat. Er meinte, wenn er schon seine
Bilder umsonst hergibt, möchte er doch wenigstens ein Beleg=
exemplar haben. Er hat, wie er sagt, Ende August man
urgiert, aber nichts erhalten. Mir ist die Sache insoferne
peinlich, weil er mir die Schuld gibt, er seine Sammlung Ihnen,