nahe steht. Nun bin ich zu der Frage gekommen
ob wir ehemaligen Arbeiter, die wir im ewigen
Kampf uns emporangen, uns den Socialismus
hineinhungernden, nicht noch ein Stück gesunde
Roheit, eine Art Atavismus besitzen, die uns
den Krieg doch etwas anders erscheinen läst, als
Euch Intelectuellen. Verstehen Sie mich gut
lieber Freund: ich meine nicht, daß wir den
Krieg billigen oder ihm gar das Wort sprechen,
im Gegenteil: Wir sind vielleicht im Frieden
die größten Kriegsgegner. Ist er
aber einmal, nehmen wir ihn als ein Gege=
benes das durchgekämpft werden muß, und
bei diesem Kampfe um den es ja wieder nur
um unsere Friedensideale geht ist uns
jede Sentimentalität verhas[s]t und wir
fühlen die alte rücksichtslose Robustheit
des ehemaligen Arbeiters in uns, die uns
einst zum Socialismus führte und nicht
untergehen ließ. Unsere „Kriegsbegeisterung“
kommt nicht aus der warmen Stube und dem
ob wir ehemaligen Arbeiter, die wir im ewigen
Kampf uns emporangen, uns den Socialismus
hineinhungernden, nicht noch ein Stück gesunde
Roheit, eine Art Atavismus besitzen, die uns
den Krieg doch etwas anders erscheinen läst, als
Euch Intelectuellen. Verstehen Sie mich gut
lieber Freund: ich meine nicht, daß wir den
Krieg billigen oder ihm gar das Wort sprechen,
im Gegenteil: Wir sind vielleicht im Frieden
die größten Kriegsgegner. Ist er
aber einmal, nehmen wir ihn als ein Gege=
benes das durchgekämpft werden muß, und
bei diesem Kampfe um den es ja wieder nur
um unsere Friedensideale geht ist uns
jede Sentimentalität verhas[s]t und wir
fühlen die alte rücksichtslose Robustheit
des ehemaligen Arbeiters in uns, die uns
einst zum Socialismus führte und nicht
untergehen ließ. Unsere „Kriegsbegeisterung“
kommt nicht aus der warmen Stube und dem