25. X. 14.
Lieber Freund Decsey,
als ich gestern Ihren Brief bekam, ging ich auf der Stelle zu Herrn
Benedikt. Und nun schreibe ich Ihnen in aller Eile darüber, damit Sie ein wenig Bescheid
wissen. Ein wirklicher Brief folgt bald nach. Herr Benedikt sagte mir: ʺDecsey? Sie können
mir nichts Enthusiastisches über ihn sagen, das ich nicht voll unterschreiben würde! Alles,
was Sie da sagen, ist auch meine Meinung!ʺ Kurz, das Resultat: Sie sollen hingehen, wohin
Sie wollen, schreiben, was Sie Lust haben, er wird alles gerne nehmen! Eine bestimmte Mission
kann er, so gern er möchte, nicht erteilen, weil ihm die Militärbehörde Schwierigkeiten macht.
Ich denke, es läßt sich aber vielleicht ohne eine solche, besonders jetzt, da wir nun wissen, wie
Benedikt sich zu Ihnen und der Sache stellt, etwas ins Werk setzen. Meine Privatmeinung.
Ich habe mir die ganze Zeit derartiges über Sie gedacht, hielt aber damit zurück, weil
Sie mir geschrieben haben, Sie freuten sich, dem alten Österreich diesen Dienst zu erweisen.
Lieber Freund Decsey,
als ich gestern Ihren Brief bekam, ging ich auf der Stelle zu Herrn
Benedikt. Und nun schreibe ich Ihnen in aller Eile darüber, damit Sie ein wenig Bescheid
wissen. Ein wirklicher Brief folgt bald nach. Herr Benedikt sagte mir: ʺDecsey? Sie können
mir nichts Enthusiastisches über ihn sagen, das ich nicht voll unterschreiben würde! Alles,
was Sie da sagen, ist auch meine Meinung!ʺ Kurz, das Resultat: Sie sollen hingehen, wohin
Sie wollen, schreiben, was Sie Lust haben, er wird alles gerne nehmen! Eine bestimmte Mission
kann er, so gern er möchte, nicht erteilen, weil ihm die Militärbehörde Schwierigkeiten macht.
Ich denke, es läßt sich aber vielleicht ohne eine solche, besonders jetzt, da wir nun wissen, wie
Benedikt sich zu Ihnen und der Sache stellt, etwas ins Werk setzen. Meine Privatmeinung.
Ich habe mir die ganze Zeit derartiges über Sie gedacht, hielt aber damit zurück, weil
Sie mir geschrieben haben, Sie freuten sich, dem alten Österreich diesen Dienst zu erweisen.