sen Ausspruch halte ich einstweilen nur für eine Unge-
schicklichkeit. Einstweilen glaube ich noch immer, dass
es möglich sein wird, die Angelegenheit rasch und ausser-
gerichtlich sinngemäss zu erledigen. Es widert mich na-
türlich lebhaft an, gegen einen Journalistenverein
klagbar aufzutreten. Ich werde mich aber doch dazu ent-
schliessen, nicht wegen der 200 Kronen (wie Sie sich
denken können), sondern weil ich es absolut für nötig hal-
ten würde, feststellen zu lassen, dass in dieser Ange-
legenheit nicht ich derjenige bin, der auf eine unfaire
Weise einmal geschlossene Abmachungen zu brechen versucht.
Lediglich deshalb habe ich mich in
der Sache noch einmal an Sie gewendet, wobei es mir furcht-
bar leid tut, dass wir eine solche Korrespondenz führen
müssen. Ich hoffe, Sie sehr bald in Wien zu sehen, oder
recht bald zu Ihnen nach Graz kommen zu können und bleibe
inzwischen mit den herzlichsten Grüssen Ihr sehr ergebener
Felix Salten
schicklichkeit. Einstweilen glaube ich noch immer, dass
es möglich sein wird, die Angelegenheit rasch und ausser-
gerichtlich sinngemäss zu erledigen. Es widert mich na-
türlich lebhaft an, gegen einen Journalistenverein
klagbar aufzutreten. Ich werde mich aber doch dazu ent-
schliessen, nicht wegen der 200 Kronen (wie Sie sich
denken können), sondern weil ich es absolut für nötig hal-
ten würde, feststellen zu lassen, dass in dieser Ange-
legenheit nicht ich derjenige bin, der auf eine unfaire
Weise einmal geschlossene Abmachungen zu brechen versucht.
Lediglich deshalb habe ich mich in
der Sache noch einmal an Sie gewendet, wobei es mir furcht-
bar leid tut, dass wir eine solche Korrespondenz führen
müssen. Ich hoffe, Sie sehr bald in Wien zu sehen, oder
recht bald zu Ihnen nach Graz kommen zu können und bleibe
inzwischen mit den herzlichsten Grüssen Ihr sehr ergebener
Felix Salten