PROFESSOR D. SIMONSEN
KJØBENHAVN | COPENHAGEN
DANMARK
K. / 192
SKINDERGADE 28
2.
mir, dass er äusserst bereit sei bei Brandes anzufragen, er habe
aber nicht verstanden, was er eigentlich fragen soll. Er ersucht
Sie deshalb recht ausführlich und recht deutlich ihm zu schreiben,
was Sie wissen wollen, und er wird sich dann sofort in Bewegung
setzen.
Hoffentlich erholen sowohl Sie als Ihre Frau Gemahlin
sich gut, und hoffentlich wird es Ihnen noch gelingen wenigstens
einige der Pläne durchzuführen. Die Zeitschrift hat ja neulich
von anderer Seite Nachträge zu Ihrem Lexikon gebracht. Wenn die
Gesellschaft nicht in anderer Weise drucken kann, wäre es viel-
leicht möglich, dass der Restband nach und nach in der Zeitschrift
gebracht werden könnte. Die grossen Seiten nehmen ja viel mehr
als das frühere kleine Format.
Mit Herrn Behrens sprach ich übrigens auch über Ihr ge-
planten Beiträge für dänische Zeitunge. Er meint, dass die ein-
zelne Möglichkeit wäre, dass Sie etwas über Verbindungen zwischen
Dänemark und Oesterreich schreiben könnten. Oehlenschlägers Ver-
bindung mit den Schriftstellerkreisen und auch Abrahams' Wiener-
periode sind ja bekannt; er wäre vielleicht doch möglich etwas
neues zu finden. Er sagte mir aber, dass auch für die eigentli-
chen Mitarbeiter es schwer ist Artikel einzubringen. -
Mit bestem Gruss zugleich an Ihre Frau Gemahlin
Ihr in Hochachtung ergebenster
DSimonsen
[mit Bleistift:] [...]
KJØBENHAVN | COPENHAGEN
DANMARK
K. / 192
SKINDERGADE 28
2.
mir, dass er äusserst bereit sei bei Brandes anzufragen, er habe
aber nicht verstanden, was er eigentlich fragen soll. Er ersucht
Sie deshalb recht ausführlich und recht deutlich ihm zu schreiben,
was Sie wissen wollen, und er wird sich dann sofort in Bewegung
setzen.
Hoffentlich erholen sowohl Sie als Ihre Frau Gemahlin
sich gut, und hoffentlich wird es Ihnen noch gelingen wenigstens
einige der Pläne durchzuführen. Die Zeitschrift hat ja neulich
von anderer Seite Nachträge zu Ihrem Lexikon gebracht. Wenn die
Gesellschaft nicht in anderer Weise drucken kann, wäre es viel-
leicht möglich, dass der Restband nach und nach in der Zeitschrift
gebracht werden könnte. Die grossen Seiten nehmen ja viel mehr
als das frühere kleine Format.
Mit Herrn Behrens sprach ich übrigens auch über Ihr ge-
planten Beiträge für dänische Zeitunge. Er meint, dass die ein-
zelne Möglichkeit wäre, dass Sie etwas über Verbindungen zwischen
Dänemark und Oesterreich schreiben könnten. Oehlenschlägers Ver-
bindung mit den Schriftstellerkreisen und auch Abrahams' Wiener-
periode sind ja bekannt; er wäre vielleicht doch möglich etwas
neues zu finden. Er sagte mir aber, dass auch für die eigentli-
chen Mitarbeiter es schwer ist Artikel einzubringen. -
Mit bestem Gruss zugleich an Ihre Frau Gemahlin
Ihr in Hochachtung ergebenster
DSimonsen
[mit Bleistift:] [...]