Wien, am 12. Dezember 1920
Hochgeehrte, gnädige Frau!
Immer wieder, sooft ich mir
vornahm, meine Briefschuld einzulösen,
glaubte ich noch einige Tage zuwarten
zu sollen, bis ich Ihnen etwas Erfreu=
liches würde mitteilen können. Unsere
Zeitläufte sind nun aber nicht danach,
daß „Geduld Rosen bringt“ und so
will ich auch meine Zeilen nicht weiter
aufschieben.
Zunächst möchte ich Ihnen, hochge=
ehrte gnädige Frau, aus Anlaß der bevor=
stehenden Feiertage – dies zugleich im Namen
meiner Frau und meines Sohnes Erich
(der inzwischen bereits die Universität
bezogen hat) – die besten Wünsche
Hochgeehrte, gnädige Frau!
Immer wieder, sooft ich mir
vornahm, meine Briefschuld einzulösen,
glaubte ich noch einige Tage zuwarten
zu sollen, bis ich Ihnen etwas Erfreu=
liches würde mitteilen können. Unsere
Zeitläufte sind nun aber nicht danach,
daß „Geduld Rosen bringt“ und so
will ich auch meine Zeilen nicht weiter
aufschieben.
Zunächst möchte ich Ihnen, hochge=
ehrte gnädige Frau, aus Anlaß der bevor=
stehenden Feiertage – dies zugleich im Namen
meiner Frau und meines Sohnes Erich
(der inzwischen bereits die Universität
bezogen hat) – die besten Wünsche