angetan hatten, sodass er nun zwei ganz heterogene Ele-
mente gegen sich hatte, mit denen er auf einen Schlag
schon gar nicht fertig werden konnte. Abgesehen davon, dass
die Pointe der „anderen Sorgen” eigentlich nur in
der Fackel zu ihrem wirklichen Wert als polemisches
Element erkauft ist, hätte man klüger getan, auf diese
Floskel ganz zu verzichten, und dafür das Paradox
selber anzugehen. Man hätte statistisch kommen
können, wieviel Musikzeitschriften in Wien er-
scheinen, wieviel periodische Druckschriften ein ständiges
Musikreferat haben, wieviel Tageszeitungen Musik-
kritiker und Referenten beschäftigen usw. Angesichts
dieser Zahlen, und da unter so erlauchten Namen wie
... Korngold ... eben erst jetzt wieder eine neue
Musikzeitschrift gegründet worden ist, wird jeder
Einsichtige an der Möglichkeit verzweifeln, das täglich, wochtl.
monatl. vierteljährl hereinbrechende Geschwätz über Musik
noch vermehren oder verstärken zu können. Wir schliessen
uns von der Beteiligung aus. Wir sehen in jenem verblüffen-
dem Phaenomen der Quantität nur den siegreichen Einbruch
des Journalismus in das Musikleben, um an ihm
zu schmarotzen und es, seiner Natur nach, zu Grunde zu
richten. Ihm gegenüber wächst mit der Überflüssigkeit
all seiner Neugründungen die Notwendigkeit und
Dringlichkeit, der entfesselten Druckerschwärze, die uns
Augen und Ohren und Sinne verschmieren soll, die
einzige Beschwörungsformel aufzurufen, die sie
mente gegen sich hatte, mit denen er auf einen Schlag
schon gar nicht fertig werden konnte. Abgesehen davon, dass
die Pointe der „anderen Sorgen” eigentlich nur in
der Fackel zu ihrem wirklichen Wert als polemisches
Element erkauft ist, hätte man klüger getan, auf diese
Floskel ganz zu verzichten, und dafür das Paradox
selber anzugehen. Man hätte statistisch kommen
können, wieviel Musikzeitschriften in Wien er-
scheinen, wieviel periodische Druckschriften ein ständiges
Musikreferat haben, wieviel Tageszeitungen Musik-
kritiker und Referenten beschäftigen usw. Angesichts
dieser Zahlen, und da unter so erlauchten Namen wie
... Korngold ... eben erst jetzt wieder eine neue
Musikzeitschrift gegründet worden ist, wird jeder
Einsichtige an der Möglichkeit verzweifeln, das täglich, wochtl.
monatl. vierteljährl hereinbrechende Geschwätz über Musik
noch vermehren oder verstärken zu können. Wir schliessen
uns von der Beteiligung aus. Wir sehen in jenem verblüffen-
dem Phaenomen der Quantität nur den siegreichen Einbruch
des Journalismus in das Musikleben, um an ihm
zu schmarotzen und es, seiner Natur nach, zu Grunde zu
richten. Ihm gegenüber wächst mit der Überflüssigkeit
all seiner Neugründungen die Notwendigkeit und
Dringlichkeit, der entfesselten Druckerschwärze, die uns
Augen und Ohren und Sinne verschmieren soll, die
einzige Beschwörungsformel aufzurufen, die sie