Mittel und aus der vollen Erkenntnis des Verhältnisses
dieser Zeit zum Geist bedient, so würde doch immer das
wesentlichste, das was die eigentliche Conclusion gibt,
fehlen: Das grosse Beispiel, das dahinter steht.
Es ist ein gar nicht auszudrückender geistiger Unterschied
zwischen einer Glosse, die in der Fackel steht, und
einer gleichen, die Unbekannt einer Zeitschrift bei-
trägt.
Das bringt mich auf meinen letzten Zweifel an
der „Sache 23”, und das ist die Anonymität.
Ich will gar nicht erst meinen bekannten „Fana-
tismus” dialektisch werden lassen. Denn die
Anonymität scheint mir überhaupt ein Grundübel
des Journalismus zu sein, weil sie den Charakter
des Anonymus verdirbt und zwar sehr wesentlich
in die Richtung, die ihr bekämpfen wollt.
Aber genug. In der Wiener Tratschluft und unerforsch-
lichen Canalisation dürfte es bereits allen Interessierten
bekannt sein, wer die Mitarbeiter sind. Jedenfalls wird
dieses Redaktionsgeheimnis nicht lange zu halten
sein. Und es wird Eure Sache in den Schein einer Unrein-
lichkeit bringen, aus dem Ihr schwer werdet herauskommen,
weil Ihr durch Eure Anonymität zugegeben zu haben
scheint, dass Ihr Eure ehrlichen Namen lieber nicht
mit Eurem Tun verknüpfen wollt. Was ist das
für ein Geschwätz: Wir behaupten, dass eine erfolgreiche
... ... ausnahmsweise auch von einem unabhängigen Standpunkte
dieser Zeit zum Geist bedient, so würde doch immer das
wesentlichste, das was die eigentliche Conclusion gibt,
fehlen: Das grosse Beispiel, das dahinter steht.
Es ist ein gar nicht auszudrückender geistiger Unterschied
zwischen einer Glosse, die in der Fackel steht, und
einer gleichen, die Unbekannt einer Zeitschrift bei-
trägt.
Das bringt mich auf meinen letzten Zweifel an
der „Sache 23”, und das ist die Anonymität.
Ich will gar nicht erst meinen bekannten „Fana-
tismus” dialektisch werden lassen. Denn die
Anonymität scheint mir überhaupt ein Grundübel
des Journalismus zu sein, weil sie den Charakter
des Anonymus verdirbt und zwar sehr wesentlich
in die Richtung, die ihr bekämpfen wollt.
Aber genug. In der Wiener Tratschluft und unerforsch-
lichen Canalisation dürfte es bereits allen Interessierten
bekannt sein, wer die Mitarbeiter sind. Jedenfalls wird
dieses Redaktionsgeheimnis nicht lange zu halten
sein. Und es wird Eure Sache in den Schein einer Unrein-
lichkeit bringen, aus dem Ihr schwer werdet herauskommen,
weil Ihr durch Eure Anonymität zugegeben zu haben
scheint, dass Ihr Eure ehrlichen Namen lieber nicht
mit Eurem Tun verknüpfen wollt. Was ist das
für ein Geschwätz: Wir behaupten, dass eine erfolgreiche
... ... ausnahmsweise auch von einem unabhängigen Standpunkte