tanzende Derwisch laut - u. atemlos
mit dem Kinn auf meiner rechten
Schulter. Es ist ein reizendes, wun=
dervolles Bild, aber die Augen
sind schon wieder ganz schwarz
geworden, von den angeblich
grauen Haaren kein einziges
zu sehen, alle schwarz! Vor 10
Tagen noch glaubte ich in der Par=
tie um Mund u. Kinn die Modellierung
zu erkennen, die mir am englischen
Frauentypus so gut gefällt; das
Bild zeigt leider nichts davon.
Ob es in Wien nicht vielleicht einen Pho=
tographen gibt, der dieses u. das an=
dere u. den Teint u. die Hände, oder
wenigstens eine, so mehr nach der
Natur zum Ausdruck bringen kann,
natürlich, wenn man zu ihm geht und
etwas freundlich schaut.
In Wien habe ich in der Musikalien=
handlung im Hofoperngebäude
(Gutmann?) eine sehr interessante
Transkription (dreizeilig) der
Méditations von Gounod-Bach
gefunden, auch Ave Maria genannt.
Bach's erstes Klavierpräludium
existierte schon weit über 100 Jahre
als selbständiges Klavierstück, als
Gounod den originellen Gedanken
hatte, dieses Präludium, tel-quel, nur
als Begleitung zu einer Arie, die
er dazu komponierte, zu benützen.
mit dem Kinn auf meiner rechten
Schulter. Es ist ein reizendes, wun=
dervolles Bild, aber die Augen
sind schon wieder ganz schwarz
geworden, von den angeblich
grauen Haaren kein einziges
zu sehen, alle schwarz! Vor 10
Tagen noch glaubte ich in der Par=
tie um Mund u. Kinn die Modellierung
zu erkennen, die mir am englischen
Frauentypus so gut gefällt; das
Bild zeigt leider nichts davon.
Ob es in Wien nicht vielleicht einen Pho=
tographen gibt, der dieses u. das an=
dere u. den Teint u. die Hände, oder
wenigstens eine, so mehr nach der
Natur zum Ausdruck bringen kann,
natürlich, wenn man zu ihm geht und
etwas freundlich schaut.
In Wien habe ich in der Musikalien=
handlung im Hofoperngebäude
(Gutmann?) eine sehr interessante
Transkription (dreizeilig) der
Méditations von Gounod-Bach
gefunden, auch Ave Maria genannt.
Bach's erstes Klavierpräludium
existierte schon weit über 100 Jahre
als selbständiges Klavierstück, als
Gounod den originellen Gedanken
hatte, dieses Präludium, tel-quel, nur
als Begleitung zu einer Arie, die
er dazu komponierte, zu benützen.