gen Wochen Ihre wundervolle Novelle „Die einzige
Sünde” erhielt. Dieses Werkchen ist in seiner
feinfühligen, tiefschürfenden Art und in seiner künstlerischen
Geschlossenheit so vollendet, daß ich ihm in unserer
ganzen anderen Literatur kaum etwas Gleich=
wertiges an die Seite zu stellen wüßte. Sie
haben hier im engsten Rahmen ein tragisches
Problem mit einer Meisterschaft gestaltet,
die uns an die ergreifendsten Schöpfungen eines
Gottfried Keller und Konrad Ferdinand Meyer ge=
mahnt. Und so ist es mir ein wahres Segensbe=
dürfnis, Sie zu dieser klassigen Novelle aufrichtig
zu beglückwünschen.
Meine Muse ist im Drange und Druck der Berufs=
arbeit fast ganz verstummt; abgesehen von einigen
Gedichten (aus der Kriegszeit) habe ich kaum etwas
Sünde” erhielt. Dieses Werkchen ist in seiner
feinfühligen, tiefschürfenden Art und in seiner künstlerischen
Geschlossenheit so vollendet, daß ich ihm in unserer
ganzen anderen Literatur kaum etwas Gleich=
wertiges an die Seite zu stellen wüßte. Sie
haben hier im engsten Rahmen ein tragisches
Problem mit einer Meisterschaft gestaltet,
die uns an die ergreifendsten Schöpfungen eines
Gottfried Keller und Konrad Ferdinand Meyer ge=
mahnt. Und so ist es mir ein wahres Segensbe=
dürfnis, Sie zu dieser klassigen Novelle aufrichtig
zu beglückwünschen.
Meine Muse ist im Drange und Druck der Berufs=
arbeit fast ganz verstummt; abgesehen von einigen
Gedichten (aus der Kriegszeit) habe ich kaum etwas