Tones haben, den ich seit Anzengrubers
freimütigen Zeiten mir leider noch
immer nicht abgewöhnt habe, nicht beden=
kend, daß musikalische Ohren feiner
organisiert sind, als solche von Volks=
dichtern, die eben mit anderen Maßstäben zu messen sind.
Und so, mein Theurer, war Dein letzter
Brief für mich eine Quelle der Anregungen
u. Belehrungen, für die ich Dir nicht ge=
nug danken kann. Ich erlaube mir
schließlich nur noch, Dich zu bitten, dieses
unzulängliche Schreiben freundlichst nicht
anders einschätzen zu wollen, als einen
Ausdruck herzlichster Ergebenheit, womit
ich bin, hochverehrter Freund, Dein treu
ergebener u. s. w. - “
Was würdest Du, lieber Alter, zu einem
solchen impertinenten Brief sagen? Dahin
führt ein Briefstil, der nicht von der Leber
weg spricht. Bleiben wir bei der Leber.
Ich lege die par Gedanken, die ich habe, in
die Zeilen, wie mein Vater den Samen
freimütigen Zeiten mir leider noch
immer nicht abgewöhnt habe, nicht beden=
kend, daß musikalische Ohren feiner
organisiert sind, als solche von Volks=
dichtern, die eben mit anderen Maßstäben zu messen sind.
Und so, mein Theurer, war Dein letzter
Brief für mich eine Quelle der Anregungen
u. Belehrungen, für die ich Dir nicht ge=
nug danken kann. Ich erlaube mir
schließlich nur noch, Dich zu bitten, dieses
unzulängliche Schreiben freundlichst nicht
anders einschätzen zu wollen, als einen
Ausdruck herzlichster Ergebenheit, womit
ich bin, hochverehrter Freund, Dein treu
ergebener u. s. w. - “
Was würdest Du, lieber Alter, zu einem
solchen impertinenten Brief sagen? Dahin
führt ein Briefstil, der nicht von der Leber
weg spricht. Bleiben wir bei der Leber.
Ich lege die par Gedanken, die ich habe, in
die Zeilen, wie mein Vater den Samen