in das Risiko mit einzutreten, welches ja der Verein
für sich ganz allein übernommen hat. Alles das ist in
die Augen springend. Jeder andere Vorschlag in dem Sinne,
der jetzt so überraschend konstruiert wird, hätte einfach
lauten müssen: der Verein überlässt mir die Einnahmen,
sobald sie 100 Kronen übersteigen, solange bis sie 300
Kronen erreichen. Dieser Vorschlag hätte mich freilich
dem Risiko ausgesetzt, für 18 Kronen, unter Umständen
sogar auch nur für 18 Heller zu lesen. Dann hätte ich
das Risiko zu tragen gehabt und der Verein wäre bei meinem
Unternehmen beteiligt gewesen. Darauf wäre ich natürlich
nie eingegangen und hätte dadurch Ihnen wie mir Unannehm-
lichkeiten gespart.
Sie werden mir sicherlich ohne weiteres
glauben, dass es mir von Anfang an (und jetzt schon ganz
und gar nicht mehr um das elende Geld, sondern ausschliess-
lich und allein um das Prinzip und um das Recht zu tun
ist. Eine formelle Bitte, dem Verein mein Honorar zu schen-
ken, hätte ich vielleicht erfüllt. Die versteckte Anza-
pfung in dem Schreiben des Herrn Dr. Withalm, in welchem
er mir das materielle Resultat der Vorlesung mitteilt und
mich bittet, ich möchte ihm "einen Rat geben", liess ich
für sich ganz allein übernommen hat. Alles das ist in
die Augen springend. Jeder andere Vorschlag in dem Sinne,
der jetzt so überraschend konstruiert wird, hätte einfach
lauten müssen: der Verein überlässt mir die Einnahmen,
sobald sie 100 Kronen übersteigen, solange bis sie 300
Kronen erreichen. Dieser Vorschlag hätte mich freilich
dem Risiko ausgesetzt, für 18 Kronen, unter Umständen
sogar auch nur für 18 Heller zu lesen. Dann hätte ich
das Risiko zu tragen gehabt und der Verein wäre bei meinem
Unternehmen beteiligt gewesen. Darauf wäre ich natürlich
nie eingegangen und hätte dadurch Ihnen wie mir Unannehm-
lichkeiten gespart.
Sie werden mir sicherlich ohne weiteres
glauben, dass es mir von Anfang an (und jetzt schon ganz
und gar nicht mehr um das elende Geld, sondern ausschliess-
lich und allein um das Prinzip und um das Recht zu tun
ist. Eine formelle Bitte, dem Verein mein Honorar zu schen-
ken, hätte ich vielleicht erfüllt. Die versteckte Anza-
pfung in dem Schreiben des Herrn Dr. Withalm, in welchem
er mir das materielle Resultat der Vorlesung mitteilt und
mich bittet, ich möchte ihm "einen Rat geben", liess ich