Die Mitglieder der „Truppe“ sind fast alle untergebracht. Nur die Anständ-
digste von allen, Frigga Braut, sucht noch. Max Herrmann will über die
„Truppe“ schreiben. Ich habe ihn auf die „A. Z“ aufmerksam ge-
macht; er wird dort anfragen.
Inzwischen hat Ihering das Endgültigste vom Endgültigen formu=
liert. Ich lege es bei. Es ist eindeutigste Zensur, die ich in
meinem Leben erhalten habe. Nun weiß man für immer, daß ich
kein Künstler bin, und warum man gegen mich hart sein muß,
und warum die Vorstellungen der „Truppe“ nicht ausverkauft
waren. Es hat keine Inflation, keine Stabilisierung, keine Theater-
müdigkeit des Publikums und keinen schlechten Theaterwinter gegeben.
Die andern Theater, an denen ich nicht inszeniert habe, sind
glänzend gegangen. So der Jeßner'sche „Überteufel“ und die „Anar-
chie in Silian“, welche doch Publikum und Künstler zweifellos ge-
winnen mußten. Es hat nur meinen „Kaufmann“ und „Vom
Teufel geholt“ gegeben. Daß unmittelbar nach diesen Auffüh-
rungen der große Publikums= und Presseerfolg mit „Nebeneinander“
kam, zählt nicht. Es zählen auch nicht alle andern Vorstellungen,
an denen mich Herr I. als einen Künstler erkannt und anerkannt
hat. Wobei das besondere Problem des Regisseur=Künstlertums,
die relativ künstlerische Verantwortlichkeit im einzelnen Fall, untern
Tisch fällt, um hervorgeholt zu werden, wenn man es besser brauchen
kann. – Dieser Mensch hat den weitaus größten Teil meiner Thea-
terarbeiten (Wien und Dresden) überhaupt nicht gesehen, nur die
digste von allen, Frigga Braut, sucht noch. Max Herrmann will über die
„Truppe“ schreiben. Ich habe ihn auf die „A. Z“ aufmerksam ge-
macht; er wird dort anfragen.
Inzwischen hat Ihering das Endgültigste vom Endgültigen formu=
liert. Ich lege es bei. Es ist eindeutigste Zensur, die ich in
meinem Leben erhalten habe. Nun weiß man für immer, daß ich
kein Künstler bin, und warum man gegen mich hart sein muß,
und warum die Vorstellungen der „Truppe“ nicht ausverkauft
waren. Es hat keine Inflation, keine Stabilisierung, keine Theater-
müdigkeit des Publikums und keinen schlechten Theaterwinter gegeben.
Die andern Theater, an denen ich nicht inszeniert habe, sind
glänzend gegangen. So der Jeßner'sche „Überteufel“ und die „Anar-
chie in Silian“, welche doch Publikum und Künstler zweifellos ge-
winnen mußten. Es hat nur meinen „Kaufmann“ und „Vom
Teufel geholt“ gegeben. Daß unmittelbar nach diesen Auffüh-
rungen der große Publikums= und Presseerfolg mit „Nebeneinander“
kam, zählt nicht. Es zählen auch nicht alle andern Vorstellungen,
an denen mich Herr I. als einen Künstler erkannt und anerkannt
hat. Wobei das besondere Problem des Regisseur=Künstlertums,
die relativ künstlerische Verantwortlichkeit im einzelnen Fall, untern
Tisch fällt, um hervorgeholt zu werden, wenn man es besser brauchen
kann. – Dieser Mensch hat den weitaus größten Teil meiner Thea-
terarbeiten (Wien und Dresden) überhaupt nicht gesehen, nur die