II zum Brief vom 1./4 1919.
liche Kanzlei” ist kürzlich im Deut-
schen Volkstheater bei der Urauffüh-
rung durchgefallen. Ich lese es
jetzt u. finde es sehr lustig, aber
mehr für Studentenfaschingsauf-
führungen geeignet als für's Theater.
Mittags speiste ich sehr einfach
en famille bei Alten-Deri. Dies
alles Neue! - Und wie geht's Dir?
Hast meinen Brief vom 27. März
erhalten? Schicke doch meine Briefe
an Randl, damit sie auch
was von mir erfährt!
Kürzlich stand im N. Wiener Tagblatt
eine 4 zeilige Notiz, dass Fremde
in Gmunden nur mehr 3 Tage
bleiben dürfen! Eine nette Ge=
schichte! Es sei ein ausdrückli-
ches, undurchbrechbares Gebot
des Bezirkshauptmannes von
Gmunden.-
Sonst bin ich gesund, u. es
geht mir trotz aller „Mäßigkeit”
u. Arbeit vortrefflich.
liche Kanzlei” ist kürzlich im Deut-
schen Volkstheater bei der Urauffüh-
rung durchgefallen. Ich lese es
jetzt u. finde es sehr lustig, aber
mehr für Studentenfaschingsauf-
führungen geeignet als für's Theater.
Mittags speiste ich sehr einfach
en famille bei Alten-Deri. Dies
alles Neue! - Und wie geht's Dir?
Hast meinen Brief vom 27. März
erhalten? Schicke doch meine Briefe
an Randl, damit sie auch
was von mir erfährt!
Kürzlich stand im N. Wiener Tagblatt
eine 4 zeilige Notiz, dass Fremde
in Gmunden nur mehr 3 Tage
bleiben dürfen! Eine nette Ge=
schichte! Es sei ein ausdrückli-
ches, undurchbrechbares Gebot
des Bezirkshauptmannes von
Gmunden.-
Sonst bin ich gesund, u. es
geht mir trotz aller „Mäßigkeit”
u. Arbeit vortrefflich.